Der Weihnachtsmann kommt musikalisch – am 6. Dezember um 16 Uhr im Gräfenberger historischen Rathaussaal

Vorweihnachtlicher Klavierabend mit Christoph Orendi im Rathaus Gräfenberg

Santa Claus tänzelt am 6. Dezember um 16 Uhr im Gräfenberger Rathaussaal anmutig über die Tasten des Konzertflügels: Mit Mozarts Variationen zu „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ („Ah, vous dirai-je maman“), interpretiert von dem Erlanger Pianisten Christoph Orendi.

Der vorweihnachtliche Konzert-Nachmittag, Corona zum Trotz organisiert vom Kulturverein Gräfenberg, hat weitere stimmungsvoll-romantische Piano-Solostücke im Programm: Die drei Romanzen (op.28) des jungen Robert Schumann, die zweite davon ein Weihnachtsgeschenk für seine Frau, die Pianistin und Komponistin Clara Wieck. Auch das selten gespielte Stück „Nuit de Noel“ des russischen Komponisten Sergei Lyapunov (1859-1924) aus dem Klavierzyklus „fetes de noel“ thematisiert das Weihnachtsfest. Dazu passt in der Stimmung Franz Schuberts melodisches Ständchen (Deutsch-Verzeichnis 957) in der Klavierbearbeitung von Franz Liszt und Schuberts hochromantische a-moll-Sonate (Deutsch-Verzeichnis 784).

Christoph Orendi tritt seit 2009 als Solo-Pianist auf. Auch mit der Sopranistin Ute Rüppel und mit Katharina Jungwirth (Violine) gestaltet er Konzertabende. Er ist 1987 in Bad Tölz geboren. Acht Jahre sang er im Tölzer Knabenchor. Mit 10 Jahren begann er im Münchener Musikseminar bei Walter Krafft seinen Klavierunterricht, den er nach dem Besuch des Tölzer Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums intensivierte. 2013 machte er seinen Bachelor an der Uni Erlangen in Theater-und Medienwissenschaft und Philosophie und studierte bis 2017 im Hauptfach Klavier an der Musikhochschule Nürnberg. Daran schloss sich sein Master-Studium in Musikpädagogik, Klavier und Lied-Begleitung bei den Professoren Rüll und Amaral an.

Ein engagierter Schwerpunkt in seinem Piano-Repertoire sind die von den Nazis im Propaganda-Ghetto Theresienstadt internierten und 1944 ermordeten tschechischen Komponisten, insbesondere die sieben Klaviersonaten und das Klavierkonzert von Viktor Ullmann (1898-1944), die er vor dem Vergessen bewahren möchte. (MS).

Sonntag, 6.Dezember 2020, 16 Uhr

Historischer Rathaussaal

Eintritt frei

Program

Mozart Variationen über „Ah, vous dirai-je maman (Morgen kommt der Weihnachtsmann)

R Schumann 3 Romanzen op. 28

S Lyapunov Nuit de Noel (aus Klavierzyklus Fetes de noel) 

Schubert/Liszt Ständchen 

Schubert Sonate a moll D 784

Ich wollte das Konzert ein bisschen weihnachtlich einfärben, deshalb auch der Mozart und das sehr selten gespielte und gehörte Nuit de noel aus dem Zyklus Fetes de noel von Sergey lyapunov! Das zweite Stück der drei Romanzen soll Robert Schumann angeblich seiner Clara zum Weihnachtsfest geschenkt haben und Schuberts Ständchen finde ich für so ein Programm auch sehr stimmungsvoll, wenn auch wie bei der Schubert Sonate kein weihnachtsbezug gegeben  ist…

Christoph Orendi \\\

\\\ geb. 08. August 1987 in Bad Tölz

\\\ von 1994-2002 Mitglied im Tölzer Knabenchor

\\\ 1997 Beginn des Klavierunterrichts bei Walter Krafft im Münchener Musikseminar

\\\ Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz bis 2008

\\\ von 2008-2009 intensive Studien am Klavier

\\\ seit 2009 beständige Konzerttätigkeit

\\\ 2009 – 2013 Studium der Theater-und Medienwissenschaft und Philosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Abschluss Bachelor of Arts

\\\ 2013 -2017 Klavierstudium im künstlerisch-pädagogischen Hauptfach an der Hochschule für Musik Nürnberg

\\\ 2017 – 2019 Künstlerisches Studium (Klavier) bei Prof. Rüll, Master Musikpädagogik (Klavier) sowie Student in der Liedklasse von Prof. Amaral an der Hochschule für Musik Nürnberg